Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Barfüßerbrücke

Von: Dr. Josef Mančal (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Bereits 1454 (Stetten) Bau einer steinernen Brücke über den Stadtgraben zur Sicherung des Weges über Lechhausen nach Bayern als eine der zentralen Verkehrsverbindungen. 1611 Neubau durch Elias Holl, möglicherweise nach italienischem Vorbild mit 12 beidseitig angelegten Läden, die 1810/11 und (nach Zerstörung 1944) 1952 neu gestaltet wurden. Direkt neben der Barfüßerbrücke befand sich bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts die Anlege- und (neben dem Fischmarkt) Verkaufsstelle der Stadtfischer am Graben. Name nach dem nahegelegenen Kloster der Barfüßer.

Paul von Stetten, Geschichte der Hl. Röm. Reichs Freyen Stadt Augspurg 1, 1743, 16; Bernd Roeck, Elias Holl, 1985, 167 f.; Elias Holl und das Augsburger Rathaus, 1985, 22, 319 f.; Hermann Kießling / Ulrich Lohrmann, Türme, Tore, Bastionen, 1987, 38 f.; Bernt von Hagen / Angelika Wegener-Hüssen, Stadt Augsburg, 1994, 92.



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