Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Bohl

Joseph Anton, * 16.3.1801 Dinkelsbühl, † 5.5.1878 Augsburg, Orgel- und Klavierbauer

Von: Dr. Theodor Wohnhaas (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Schreinerlehre bei seinem Vater, um 1817-1822 Mitarbeiter des Orgel- und Klavierbauers Johann Michael Schultes (1776-1858) in Neresheim, einem Schüler von Johann Nepomuk Holzhay. Anschließend kurze Zeit bei den Instrumentenbauern Karl Wirth (1800-1882) in Augsburg und 3 1/2 Jahre bei Franz Xaver Pfeiffer (1771-1849) in Göggingen tätig. 1827 Konzession als Klavier- und Orgelbauer in Augsburg. Zu seinen größeren Arbeiten zählen die Augsburger Domorgel (1846/50) und Orgeln in Waldstetten (1854, erhalten) und Oberstdorf (1871).

Hermann Fischer / Theodor Wohnhaas, Augsburger Klavier- und Orgelbauer im 19. Jahrhundert, in: Blätter des Bayerischen Landesvereins für Familienkunde 36 (1973), 59-62; Erich Tremmel, Ein Flügel des Augsburger Orgelbauers Joseph Bohl, in: Augsburger Jahrbuch für Musikwissenschaft 1 (1984), 61-71; Hermann Fischer / Theodor Wohnhaas, Der Orgelbauer Joseph Anton Bohl und sein Werk, in: Jahrbuch des Historischen Vereins Dillingen an der Donau 92 (1990), 396-414; Diess., Die Augsburger Domorgeln, 1992; Diess., Lexikon süddeutscher Orgelbauer, 1994.



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