Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Christuskirche

(Haunstetter Straße 244)

Von: Dr. Dr. Anton Schneider (Stand: 19.8.2009)

  • Die Anzahl der Protestanten in Haunstetten und der Meringerau (Siebenbrunn), die seit 1841 zur Pfarrei St. Ulrich gehörten, vergrößerte sich ab 1856 stark durch den Zuzug v. a. von Webern aus Franken und Sachsen, die in den neugegründeten Spinnereien und Webereien Arbeit fanden. Ab 1876 Gottesdienste in der Baumwollspinnerei Höppel. 1880 Errichtung einer Hilfsgeistlichenstelle. Ab 1890 Gottesdienste in der Meringerau, ab 1903 im Saal des ’Jägerhäusels’ in Haunstetten. 1899 Gründung eines Kirchenbauvereins. Weihe der nach Plänen von F. Schildhauer erbauten Kirche am 12.12.1909. 1911 Filialkirchengemeinde, seit 1919 Pfarrei. 1921 Anschluss an die 1918 gebildete Gesamtkirchenverwaltung Augsburg. Pfarrhaus 1925/26. 1944/45 Teilzerstörung, Wiederaufbau und Restaurierung 1952/53. Die Gemeinde zählt derzeit 4812 Mitglieder (Stand: 1.1.2009).

50 Jahre evangelische Kirche Haunstetten, 1959; Bernt von Hagen / Angelika Wegener-Hüssen, Stadt Augsburg, 1994, 214 f.



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