Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Damenhof

Von: Ulrich Kirstein (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Um 1515 im Stil der ’Augsburger Renaissance’, einer Verbindung von heimischen und italienischen Formelementen erbaut, westlich an das Fuggerhaus Maximilianstraße 36 anschließend. Auf trapezförmigem Grundriss, im Westen mit einer Arkadenwand aus dünnen, toskanischen Säulen in Rotmarmor und profilierten Bogen aus Terrakotta. Den oberen Abschluss der Hofwände bildet eine Altane mit (erneuerten) Terrakottasäulchen. In der Nordostecke Wendeltreppe mit Säulengeländer, Löwenkopf und Echse als Geländerende. Entworfen vielleicht von Sebastian Loscher oder Hans Burgkmair, von dem wohl auch die reichhaltige, durch Rekonstruktionszeichnungen festgehaltene Groteskmalerei stammte. Der Damenhof vermittelt heute noch die ursprünglich reiche Ausstattung der Fuggerhäuser am Weinmarkt.

Georg Dehio, Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Bayern 3, Schwaben, 1989, 128; Bernt von Hagen / Angelika Wegener-Hüssen, Stadt Augsburg, 1994, 308.

Damenhof



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