Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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David

von Augsburg, * 1200/10 Augsburg (?), † 15. oder 19.11.1272 Augsburg, Franziskaner, Verfasser aszetisch-mystischer Schriften

Von: Dr. Helmut Gier (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Der Beiname ’von Augsburg’ ist als Herkunftsname zu verstehen. Um 1240 Novizenmeister in Regensburg, 1246 dort noch als Visitator bezeugt. Später wirkte er (bis zu seinem Tod) im Augsburger Barfüßer-Kloster. Gehörte zur ersten schriftstellerisch tätigen Franziskanergeneration der süddeutschen Ordensprovinz. Sein lateinisches Hauptwerk, ’De exterioris et interioris hominis compositione’, war eines der erfolgreichsten Lehrbücher des geistlichen Lebens. Durch eine Reihe volkssprachlicher Traktate wurde David Wegbereiter und erster bedeutender Vertreter des religiösen und theologischen Prosaschrifttums in deutscher Sprache.

Kurt Ruh, David von Augsburg und die Entstehung eines franziskanischen Schrifttums in deutscher Sprache, in: Augusta 955-1955, 1955, 71-82; Neue deutsche Biographie 3, 1957, 533 f.; Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon 2, 21980, 47-58; Georg Steer, David von Augsburg und Berthold von Regensburg, in: Handbuch der Literatur in Bayern, 1987, 99-110; Literaturlexikon. Autoren und Werke deutscher Sprache 2, 1989, 527 f.; Kurt Ruh, Geschichte der abendländischen Mystik 2, 1993, 524-537.



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