Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Feneberg

Johann Martin, * 8.10.1806 Erlisholz bei Füssen, † 15.9.1841 Augsburg, Blasinstrumentenmacher

Von: PD Dr. Erich Tremmel / Redaktion (Stand: 5.5.2010)

  • Lehre als Holzblasinstrumentenbauer bis 1827 bei Georg Leonhard Lintner. Meisterprüfung 1834, Konzessionierung 1836. Eröffnete sein erstes Geschäft im Hause Lintners (Annastraße 35). 1837 Umzug an die Schlossermauer 16 (Lit. C 385). Seine Witwe führte die Werkstatt mit Hilfe des Gesellen und späteren Ehemanns Anton Kraus weiter. Nach Fenebergs Tod Umzug zunächst in die Karolinenstraße C 21, 1846 in das Haus D 152 (Im Thäle 17), wo die Firma unter Kraus’ Namen bis zur Übergabe an Johann Baptist Schmidt (um 1878) und unter dessen Leitung bis zum Ende des Jahhunderts fortbestand. Fenebergs frü­her Tod verhinderte eine größere Wirksamkeit; die wenigen bekannten Instrumente von seiner Hand (Querflö­ten und zwei Fagotte) sind von hoher Qualität.

Erich Tremmel, Blasinstrumentenbau im 19. Jahrhundert in Südbayern, 1993, 300-305; Günter Dullat, Verzeichnis der Holz- und Metallblasinstrumentenmacher auf deutschsprachigem Gebiet von 1500 bis Mitte des 20. Jahrhunderts, 2010, 142.



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