Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Fischertor

Von: Dr. Josef Mančal (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Eines der Außentore, frü­her auch ’Burgfeldtor’ und (bis 1437) nach dem urkundlich erwähnten Schäffler Lorhub auch ’Lorhubentor’ genannt. Seit 1437 hieß das Tor Fischertor, da es zur Vorstadt ’Unter den Fischern’ gehörte. 1328/ 29 erbaut und urkundlich erwähnt, um 1375 erweitert und mit einer Brücke versehen, die 1454 durch einen Steg ersetzt wurde. 1399 Neubau. Im Dezember 1703 während des Spanischen Erbfolgekriegs im oberen Bereich zerstört. Der untere Teil wurde 1709 instandgesetzt; 1736 Abbruch des Torbaus und Schließung des Turms. 1770 Abbruch. Im Zuge der aus verkehrsplanerischen Gründen 1908-1914 durchgeführten Neuanlage des Fischergässchens forderten 1913 auch die Anlieger einen Neubau des Fischertors., der in gänzlich veränderter, zweigeschossiger Form 1924/25 erfolgte.
  • Am Fischertor (1919, Georgs- und Kreuzviertel, Amtlicher Stadtplan I 8; zuvor: Fischergässchen).

R. Hoffmann, Die Tore und Befestigungen der Stadt Augsburg, in: Zeitschrift des Historischen Vereins für Schwaben und Neuburg 13 (1886), 34 f.; Hermann Kießling / Ulrich Lohrmann, Türme, Tore, Bastionen, 1987, 63.

Fischertor (1931)



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