Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Gewerbliche Fachschulen

Von: Günther Grünsteudel (Stand: 23.9.2009)

  • 1905 wurde auf Anregung der ’Augsburger Gewerbehalle’ in den Räumen des Landgestüts an der Baumgartnerstraße die dreiklassige ’Augsburger Handwerkerschule’ für Schlosser, Spengler und Schreiner gegründet, der 1906 die Augsburger Webschule angeschlossen wurde; 1912 wurde sie um eine Abteilung Spinnerei und eine Fachschule für Maschinenbau und Elektrotechnik erweitert, die als Nachfolgeinstitution der Industrieschule angesehen werden kann. Im September 1912 wurden alle Fachschulen und -kurse zu einer Gesamtanstalt mit dem Namen ’Gewerbliche Fachschulen der Stadt Augsburg’ zusammengefasst, der 1921-1944 verwaltungstechnisch auch die Städtische Höhere Kunstschule eingegliedert war. 1924 Anschluss einer Höheren Technischen Lehranstalt (Ingenieurabschluss) für die Studiengänge Elektrotechnik (eingestellt 1932) und Maschinenbau, in die 1932 die Bauschule integriert wurde; nach kriegsbedingter Zerstörung (1944) der Schulgebäude 1946 Wiederaufnahme des Lehrbetriebs als ’Bau- und Ingenieurschule der Stadt Augsburg', 1951 ’Rudolf-Diesel-Bau- und Ingenieurschule’ und ab 1958 ’Rudolf-Diesel-Polytechnikum der Stadt Augsburg, Akademie für angewandte Technik’. Die ab 1946 nach und nach wiedereröffneten Gewerblichen Fachschulen wurden mit Stadtratsbeschluss vom 21.7.1965 ersatzlos aufgehoben (Hochschule für Angewandte Wissenschaften -  Fachhochschule Augsburg).

Eugen Nerdinger / Lisa Beck, Dreihundert Jahre Schule für Gestaltung in Augsburg, 1987, 80-88; 25 Jahre Fachhochschule Augsburg, 1996.



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