Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Jakobertor

(Jakoberstraße 79)

Von: Dr. Josef Mančal (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Eines der wichtigsten Außentore Augsburgs, durch das der Verkehr nach Bayern lief. Früher auch ’Lechhausertor’, ’Äußeres’ oder ’Neutor’ (nova porta). Vorläuferbau seit 1249 im Zuge der Errichtung der Jakobervorstadt. 1346 erstmals urkundlich erwähnt. 1370/72 Bau einer Brücke. 1458 Errichtung eines Vorwerks (Fallgitter 1462). 1512 Bemalung durch Ulrich Mauermüller. Um 1540 Anlage einer Bastion. Am 24.4.1632 zog König Gustav II. Adolf von Schweden durch das Jakobertor in Augsburg ein. 1745 Neubau der Zugbrücke. 1876 wurde der städtische Abbruchbeschluss auf Druck der Bevölkerung hin revidiert. Seine auf dem Stadtplan von Jörg Seld (1521) festgehaltene Form blieb im wesentlichen erhalten: vierseitiger Unterbau mit spitzen Torbögen und zweigeschossiger, achteckiger Oberbau mit hohem Zeltdach. 1944 schwer beschädigt; Abschluss der Wiederaufbauarbeiten 1955.
  • Jakobertorplatz (1952, Jakobervorstadt-Nord, Amtlicher Stadtplan K 8).

R. Hoffmann, Die Tore und Befestigungen der Stadt Augsburg, in: Zeitschrift des Historischen Vereins für Schwaben und Neuburg 13 (1886), 41 f.; Hermann Kießling / Ulrich Lohrmann, Türme, Tore, Bastionen, 1987, 68-71; Bernt von Hagen / Angelika Wegener-Hüssen, Stadt Augsburg, 1994, 262 f.

Jakobertor



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