Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Käß

Johann Georg, * 16.4.1823 Schussenried (Oberschwaben), † 9.2.1903 [Augsburg-] Haunstetten (?), Unternehmer

Von: Günther Grünsteudel / Dr. Günter Hägele (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Seit 1844 in Haunstetten ansässig. Nach Erwerb der vormals Froelich’schen Bleiche am Hanreibach von Wilhelm Butz seit 1847 Teilhaber Clemens Martinis, mit dem er entfernt verwandt war. Seit der Besitztrennung im Jahr 1860 führte Martini den Augsburger Betrieb und Käß die Haunstetter Bleiche, nach deren Verkauf an Martini (1888) er sich dem Lokomotivbau zuwandte. Errichtete mehrere Stiftungen für soziale Zwecke. Kommerzienrat. Sein Mausoleum auf dem Haunstetter Friedhof, die Nachbildung einer byzantinischen Kirche ’en miniature’, ist ein einzigartiges Beispiel von Sepulkralarchitektur in Jugendstilformen.
  • Georg-Käß-Platz (1927, Haunstetten-Ost, Amtlicher Stadtplan K 14).

Karl Otto Pöhl, Ein Band durch fünf Generationen, 1957; Haunstetten, 1983, 98, 146 f.; Bernt von Hagen / Angelika Wegener-Hüssen, Stadt Augsburg, 1994, 118 f.



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