Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Layman

Johannes, * 1474 Bobingen, † 11.6.1550, Weihbischof von Augsburg

Von: Prof. Dr. Peter Rummel (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Nach der Priesterweihe Dolmetscher in Rom, Lic. iur. can. Ab 1507 Domvikar, bischöflicher Siegler und Kanoniker in St. Gertrud. Seit 1521 Weihbischof von Augsburg und Titularbischof von Augustopolis. Inhaber der Pfarrpfründen von Ludenhausen (Landkreis Landsberg) und Kutzenhausen (Landkreis Augsburg). Seit 1537 Offizial. Hochgebildeter, rechtskundiger und auf Ausgleich bedachter Theologe. Davon zeugen Gutachten zur Bulle ’Exsurge Domine’ (1520). Mehrere Weihehandlungen bekannt, u. a. im Stift Wettenhausen. Resignierte Anfang 1546 auf seine Ämter. Epitaph im Domkreuzgang zu Augsburg.

Alfred Schröder, Die Augsburger Weihbischöfe, in: Archiv für die Geschichte des Hochstifts Augsburg 5 (1916-1919), 411-516, 443-447; Peter Rummel, Johannes Layman, in: Landkreis Schwabmünchen, 1974, 485-488; Karl Kosel, Der Augsburger Domkreuzgang und seine Denkmäler, 1991, 247; Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches 1448-1648, 1996, 411.



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