Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Lechviertel

(Stadtbezirk 1)

Von: Prof. Dr. Karin Thieme (Stand: 27.7.2009)

  • Das Lech- bzw. Lech- und Ulrichsviertel wird vom Abbruch der Lechterrasse im Westen zur Maximilianstraße, der mittelalterlichen Stadtbefestigung zur Jakobervorstadt, der im 16. Jahrhundert bebauten Schlossermauer mit der Schmiedgasse, dem Durchbruch der Pilgerhausstraße sowie der Befestigung am Roten Tor begrenzt. Das nord-südlich ausgerichtete Wegesystem entwickelte sich in Anpassung an die natürliche Topographie und die im Mittelalter vom Lech abgezweigten Bäche und Kanäle (Lechkanäle), die dem Quartier seine wirtschaftliche Existenz sicherten. Hier finden sich die typischen drei- bis viergeschossigen Wohnhandwerkerhäuser mit ihren glatten Fassaden ohne plastischen Schmuck. Das Lechviertel ist der am dichtesten bebaute Teil der Altstadt (4115 Einwohner auf 27,44 ha; Stand: 1.1.2006). Durch die Eingriffe der Altstadtsanierung konnten das historische quartierbezogene Wegenetz und der Charakter des Viertels weitgehend erhalten bleiben.

Mechthild Berger / Astrid Debold-Kritter, Das Ortsbild von Augsburg, 1989; Franz Schaffer, Die Augsburger Altstadt, in: Mitteilungen der Geographischen Gesellschaft München 70 (1985), 5-41.

Lechviertel



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