Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Mair

Michael, * um 1640 Thierhaupten, † 1714 Augsburg, Goldschmied

Von: Dr. Hannelore Müller (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Kam um 1669 nach Augsburg, wo er als Geselle in die Werkstatt Philipp Salers eintrat. Heiratete 1677 dessen Witwe und erwarb etwa gleichzeitig das Meisterrecht. Vorgeher 1695/96, Geschaumeister 1699-1703, Mitglied des Großen Rats. Als Gesellen arbeiteten bei ihm Franz Anton Bettle, Ignaz Saler und Johann Zeckel. Mair, der eine große Werkstatt unterhielt, fertigte überwiegend katholisches Kirchengerät, vom schlichten Kelch bis zur prunkvollen Silberplastik. Auf diesen Gebieten einer der Hauptvertreter des Augsburger Barock.

Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler 24, 1930, 491; Anton Werner, Augsburger Goldschmiede 1346-1803, 1913, XI, 99; Alfred Schröder, Augsburger Goldschmiede, in: Archiv für die Geschichte des Hochstifts Augsburg 4 (1929), 560 f.; Mane Hering-Mitgau, Barocke Silberplastik in Südwestdeutschland, 1973, 168-171; Augsburger Barock, 1968, 344 f.; Helmut Seling, Die Kunst der Augsburger Goldschmiede 1529-1868 3, 1980, 239.



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