Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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St. Markus

(Jakoberstraße 26)

Von: Dr. Martha Schad / Günther Grünsteudel (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • 1580 beauftragten Markus und Philipp Eduard Fugger Johann Holl mit dem Bau einer Kirche in der Fuggerei, deren Bewohner gemäß Stiftungsbrief zum täglichen Gebet für den Stifter verpflichtet sind. Die 1582 geweihte und 1725/31 barockisierte Kirche wurde 1944 bis auf die Außenmauern zerstört. Auf Beschluss des Fuggerschen Seniorats bis 1950 Wiederaufbau mit verändertem Innenraumcharakter. Von der Renaissance-Ausstattung sind nur das Altarblatt Jacopo Palmas d. J. (um 1595) und das Taufbecken erhalten. Die Orgel (um 1730) stammt aus der Werkstatt der Orgelbauerfamilie Silbermann. An der Westwand Epitaph für Ulrich Fugger († 1510) von Anton Daucher, ursprünglich in der Fuggerkapelle von St. Anna. An der Ostwand in der Predella des kleinen Flügelaltars einer der Kirchenstifter, Markus Fugger, mit seiner Familie und eine 1949 von Hans Leitherer geschaffene Schutzmantelmadonna.

Norbert Lieb, Die Fugger und die Kunst im Zeitalter der Spätgotik und frühen Renaissance 1, 1952; Bernt von Hagen / Angelika Wegener-Hüssen, Stadt Augsburg, 1994, 178-180.



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