Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Sandersche Stiftung

Von: Günther Grünsteudel / Dr. Josef Mančal (Stand: 1.9.2009)

  • Zum Andenken an ihren Vater Ludwig Sander stellten Frida (1819-1902) und Emilie Forster (1821-1895) am 28.5.1880 zur Errichtung der Sanderschen Stiftung ein Grundstück, sechs Doppelhäuser und 50.000 RM in bar zur Verfügung. Am 12.2.1981 wurde der Stiftungszweck der selbstständigen, heute von der Stadt Augsburg verwalteten und vertretenen Stiftung in einer Satzung niedergelegt: Errichtung und Betrieb eines Altenzentrums in Augsburg und Vermietung stiftungseigener Wohnungen zu angemessenen Bedingungen vorwiegend an ältere Einwohner der Stadt mit geringem Einkommen. Nach Verkauf des ehemaligen Sanderheims und der Sanderkolonie wurde am 11.7.1983 das Altenzentrum Sanderstift (Altenheim, Altenwohnanlage, Service-Station) an der Zollernstraße 81a-85 eingeweiht. Das bereits bestehende Altenpflegeheim (Zollernstraße 85) wurde saniert und modernisiert. Die Baukosten betrugen rund 23 Mio. DM. Im Gebäude Zollernstraße 85 war bis 1965 die städtische Kinderklinik untergebracht.

Anton Werner, Die örtlichen Stiftungen für die Zwecke des Unterrichts und der Wohltätigkeit in der Stadt Augsburg, 1899, 140, 199; Augsburger Allgemeine, 13.7.1983.



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