Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Schaurscher Garten

Von: Redaktion (Stand: 13.1.2012)

  • Vor dem Schwibbogentor gelegen, war der Garten samt Gartenhaus und Wasserturm ab 1681 zunächst im Besitz der Familie von Stetten, ehe er 1715 an den Destillator, Chemiker und kaiserlichen Rat Johann Caspar Schaur überging. In der Folge sind mehrere Baumaßnahmen belegt. Die Anlage, mit großen Volièren, Springbrunnen und Grotten aufwendig gestaltet, galt als eine Sehenswürdigkeit der Stadt. Wahrscheinlich ist auch die von Schaur betriebene Fayence-Manufaktur auf dem Gartengelänge zu lokalisieren. Ab der 2. Hälfte des 18. Jahrhundert wechselten mehrfach die Besitzer, unter ihnen der Handelsherr Karl August Strauß. Im 19. Jahrhundert folgten dann die Bankiersfamilie Carli und der Unternehmer Julius Forster, ein Miteigentümer der Neuen Augsburger Kattunfabrik.

Augspurgische Garten-Lust, o. J., Bl. 9; H. Müller, Augsburger Fayencemanufakturen, in: Keramos 53/54 (1971), 57-62; Gabriele von Trauchburg, Häuser und Gärten Augsburger Patrizier, 2001, 175-178.



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