Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Union-Zündholzfabrik

Von: Prof. Dr. Hans Frei (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Bald nach Erfindung des Reibzündholzes mit Phosphorkopf um 1835 entstanden in Augsburg kleine Betriebe zur Herstellung von Zündhölzern, die auch zahlreiche Heimarbeiter beschäftigten. Nach Übernahme oder Zusammenschluss durch die ’AG Union’ entstanden vor dem Jakobertor neue Fabrikgebäude, wo unter Einsatz der neuesten Technik riesige Mengen der sogenannten Schwedenhölzer (Sicherheitszündhölzer) produziert wurden (um 1905 210 Mio. Schachteln pro Jahr). Die ’AG Union Vereinigte Zündholz und Wichsefabriken’ stellte auch Schuhputzmittel (’Kavalier’), Lederfette und Bodenwachs (’Union’) her. 1927 ging die Union an die ’Süddeutsche Zündholz AG’ mit Sitz in Berlin über. In Augsburg wurde die Produktion nach 1945 eingestellt.

Gustav Guisez, in: Augsburg-Journal 1987 Nr. 2, 82-87.



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