Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Wasserwerk am Hochablass

(Spickelstraße 31)

Von: Prof. Dipl.-Ing. Wilhelm Ruckdeschel (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Das Wasserwerk am Hochablass ersetzte die historischen Brunnenwerke der Altstadt. Inbetriebnahme des Maschinenhauses über dem Neubach (Lechkanäle) mit spätklassizistischer Zweiturm-Westfassade und Maschinen der MAN am 1.10.1879. Drei Wasserturbinen trieben über Zahnrädervorgelege und Kurbelwellen sechs liegende, doppelt wirkende Kolbenpumpen an, wobei das Saugwasser aus Schachtbrunnen im Siebentischwald stammte. Turbinenleistung: 160 kW, Pumpenleistung: 864 m3/h; vier Druckwindkessel im Nordturm (5 bar entspricht 50 m Druckhöhe); Dampfkraft-, später Diesel-Reserve. Stillegung der alten Maschinerie Ende 1973. Seit 1993 wieder turbinengeneratorischer Betrieb zur Stromerzeugung. Heute einzigartiges technisches Kulturdenkmal.

J. Krumper, Die Maschinen-Anlage der neuen Wasserwerke der Stadt Augsburg, in: Zeitschrift des VDI 24 (1880), H. 2; Ferdinand Kuby, Die Brunnenwerke und neuen Trinkwasser-Verhältnisse der Stadt Augsburg, 1881; Fritz Steinhäußer, Augsburg in kunstgeschichtlicher, baulicher und hygienischer Beziehung, 1902, 87-91; Wilhelm Ruckdeschel, Technische Denkmale in Augsburg, 1984, 46-52; Bernt von Hagen / Angelika Wegener-Hüssen, Stadt Augsburg, 1994, 415.

Wasserwerk am Hochablaß



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