Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Zöschinger

Ludwig (Taufname: Johann Georg), * 29.3.1731 Burtenbach, † 1.11.1806 Augsburg, Propst von Heilig Kreuz

Von: Dr. Josef Mančal (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • 1751 Profess im Kloster Heilig Kreuz, 1754 Priesterweihe. Zuerst Organist, später Dechant und ab 1778 letzter (35.) Propst des Klosters. Verwandter des Salzburger Hofkapellmeisters und Schülers von St. Salvator, Johann Ernst Eberlin. Stand mit der Familie Mozart in Verbindung. 1777 gab Wolfgang Amadé Mozart bei ihm ein Privatkonzert und veranlasste die Überlassung von Kopien einiger seiner Kirchenmusikwerke an das Kloster. Im Musikverlag Lotter veröffentlichte Zöschinger zum Teil unter dem Pseudonym ’Reschnezgi’ eine Anzahl Gelegenheitskompositionen.

Ernst Fritz Schmid, Mozart und das geistliche Augsburg, insonderheit das Chorherrnstift Heilig Kreuz, in: Zeitschrift des Historischen Vereins für Schwaben 55/56 (1942/43), 40-202; Hans Rheinfurth, Der Musikverlag Lotter in Augsburg, 1977; Die Musik in Geschichte und Gegenwart 14, 1968, 1385 f.; Franz Krautwurst / Wolfgang Zorn, Bibliographie des Schrifttums zur Musikgeschichte der Stadt Augsburg, 1989.



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